Ein Thema, das fast täglich in meinen Nachrichten landet, sind Fragen rund um den Abbau von Körperfett bzw. die Körperfettreduktion.
So einfach wie die Theorie ist (👉 negative Kalorienbilanz + ausreichend Protein), so schwierig ist oftmals die Umsetzung im Alltag.
Zu viel Körperfett hat für die meisten von uns nicht nur optische Nachteile, sondern für alle von uns, negative gesundheitliche Effekte.
Zu wissen, wie man effektiv Körperfett reduzieren kann, ist somit für viele von uns wichtig und spannend.
Im heutigen Blog-Artikel habe ich 3 sehr häufige Fehler zusammengefasst, die ich immer wieder sehe (… und früher auch selbst gemacht habe 😁).
Struktur statt Verzicht
Viele geben alles und trotzdem bleibt der Erfolg aus.
Häufig fehlt die richtige Struktur bei Ernährung und Proteinaufnahme.
Ein zu starkes Kaloriendefizit oder dauerhaft zu wenig Eiweiß sorgen dafür, dass sich die gewünschte Gewichtsreduktion nicht einstellt bzw. statt Körperfett wertvolle Muskelmasse abgebaut wird.
Schon mit fixen Mahlzeiten (Heißhunger, nein danke!) und dem Fokus auf ausreichend Protein (Stichwort: Muskelschutz), kann man schon richtig gute Fortschritte erzielen.
Ein überhöhter Körperfettanteil erhöht nachweislich das Risiko für chronische Entzündungen, Insulinresistenz, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und hormonelle Dysbalancen, da überschüssiges Fettgewebe als aktives endokrines Organ wirkt und entzündungsfördernde Botenstoffe ausschüttet.
🤔 Körperfettreduktion ohne Sport? Geht, aber ...
Das ist eine häufig gestellte Frage. 😀
Mit einer reinen Kalorienreduktion, ohne Sport, kann man natürlich auch Fettverlust bewirken.
Aus gesundheitlicher Sicht ist das langfristig aber nicht zu empfehlen.
Fehlende körperliche Aktivität führt beispielsweise zu Muskelabbau und einer Absenkung unseres Kaloriengrundumsatzes.
Untersuchungen zeigen ganz klar, dass Krafttraining während einer Diät beim Erhalt fettfreier Masse hilft, die mitochondriale Aktivität steigert und den Ruheenergieverbrauch stabil hält.
Ohne Bewegung sinkt dagegen beispielsweise die Insulinsensitivität (= Effizienz, wie unseres Körpers, Glukose aus dem Blut aufzunehmen), was langfristig den Fettstoffwechsel und die Gewichtsstabilität beeinträchtigt.
Muskeln und ein nicht überhöhter Körperfettanteil sind wichtige Faktoren, für die langfristige Gesundheit unseres Körpers und so viel mehr, als nur Optik.
🧘♀️ Geduld & Regeneration sind unsere Geheimwaffen
Crash-Diäten und Schlafmangel liefern vielleicht Kurzfrist-Erfolge in Form von ein paar Kilos weniger auf der Waage oder ein paar Stunden mehr Zeit.
Mittel- und langfristig sind diese Ansätze aber in der Regel der Garant für gesundheitliche Probleme.
Wir Menschen wollen die 15 kg, die wir über 10 Jahre zugenommen haben, in ein paar Wochen abnehmen.
In der Theorie natürlich möglich, gesundheitlich für die allermeisten aber nicht sinnvoll.
Körperfettreduktion braucht Zeit und die sollten wir unserem Körper geben.
Aus der Praxis:
Ein moderater Gewichts- bzw. Fettverlust von 0,5 bis maximal 1 kg pro Woche, ausreichend Schlaf und gute proteinreiche Ernährung sind erfahrungsgemäß für die meisten von uns ein guter Rahmen.
In der folgenden ROC-TV-Folge tauchen wir noch weiter ins Thema ein:
Die wichtigsten Stellen:
00:00 – Intro
01:02 – Fehler 1: Zu wenig Struktur
04:24 – Fehler 2: Falscher Trainingsplan
06:10 – Fehler 3: Fehlende Geduld & Regeneration
08:30 – Meine persönliche Empfehlung
Diese feine Folge findest Du auch auf allen großen Podcast-Plattformen, wie beispielsweise Spotify, Apple Podcast und Amazon Music.
Mein persönliches Fazit:
Gezielter Fettabbau muss kein Kampf sein, sondern ist für mich das Ergebnis aus Struktur, Training und Geduld.
Wenn Du Deinen Körper verstehst und ihm gibst, was er braucht, wirst Du nicht nur Fett verlieren, sondern dauerhaft stärker, gesünder und energiegeladener leben.
Solltest Du Fragen haben, dann freue ich mich auf Deine Nachricht!
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Dein Chris

