Alle Inhalte bei ROC-Sports sind daraus aufgelegt, dass wir MIT unserem Körper arbeiten und nicht gegen ihn.
In der Praxis sehe ich aber häufig den gegenteiligen Ansatz, bei dem Menschen versuchen ihr Gesundheits- oder Fitnessziel zu erreichen und dabei ihren Körper als Feind sehen.
Viele Menschen glauben, ihr Körper arbeite gegen sie.
Sie nehmen zu, haben ständig Heißhunger, verlieren Gewicht und landen kurze Zeit später wieder am Ausgangspunkt.
Die gute Nachricht:
Unser Körper versucht nicht, uns zu sabotieren, wie viele es glauben. 😀
Er macht genau das, wofür er über Jahrtausende „programmiert“ wurde, nämlich unser Überleben zu sichern.
Wenn wir das verstehen, wird der Abnehmerfolg deutlich schneller greifbar.
Unser Körper "denkt" wie in der Steinzeit
Früher war Nahrung knapp.
Wer in Zeiten des Überflusses Fettreserven anlegte, hatte bessere Chancen, Hungerperioden zu überstehen.
Deshalb kennt unser Körper keinen „Sixpack-Modus“, sondern einen Überlebensmodus.
Fett zu speichern war evolutionär ein Vorteil und ist tief in unserer Biologie verankert.
Steinzeitgehirn trifft Supermarkt
Essen ist heutzutage immer und überall verfügbar.
Das „Programm“ unseres Körpers ist aber noch von früher.
Heute leben wir in einer völlig anderen Welt:
→ Hochkalorische (= stark verarbeitete) Lebensmittel sind für uns überall und quasi rund um die Uhr verfügbar.
→ Dazu kommt, dass wir uns deutlich weniger bewegen.
Unser Körper ist jedoch vom „Programm“ her jedoch wie damals.
Das sind zwei Welten, die hier aufeinanderprallen.
Warum Diäten für den Körper immer schwer sind
Sobald wir abnehmen, schaltet unser Körper in den Energiesparmodus, ähnlich wie ein Smartphone mit niedrigem Akkustand.
Er verbraucht weniger Energie und steigert gleichzeitig das Hungergefühl.
Diese sogenannte metabolische Anpassung (Metabolismus = Stoffwechsel) ist eine normale Schutzreaktion des Körpers und kein Zeichen mangelnder Disziplin.
Unser Körper weiß ja nicht, dass wir ihm mit der Gewichtsreduktion etwas Gutes tun wollen, sondern er sieht nur „Zu wenig Kalorien … ich verhungere!“.
Dieser physische Stress sorgt beispielsweise für eine gesteigerte Ausschüttung von Cortisol, unserem „Stresshormon“.
Je radikaler eine Diät ist, desto stärker reagiert unser Körper:
- mehr Hunger
- weniger Energieverbrauch
- höheres Risiko für Rückfälle
Oder anders gesagt: Wenn Du zu stark ziehst, zieht Dein Körper zurück.
Die wichtigsten Stellen im Video:
00:00 – Intro
01:20 – Warum Abnehmen biologisch so schwer ist
01:42 – Grund Nr. 1: Warum unser Körper Fett speichern möchte
02:52 – Grund Nr. 2: Nahrungsüberfluss trifft auf Bewegungsmangel
05:16 – Grund Nr. 3: Warum dein Körper Gewichtsverlust ausbremst
08:04 – 5 Strategien für nachhaltigen Fettverlust
08:17 – Nr. 1: Moderates Kaloriendefizit statt Crash-Diät
09:17 – Nr. 2: Ausreichend Protein für mehr Sättigung
11:01 – Nr. 3: Krafttraining zum Muskelerhalt und Fettverlust
11:55 – Nr. 4: Diäten zeitlich begrenzen
12:33 – Nr. 5: Hunger- und Sättigungssignale wieder wahrnehmen
Diese feine Folge findest Du auch auf allen großen Podcast-Plattformen, wie beispielsweise Spotify, Apple Podcast und Amazon Music.
Mein persönliches Fazit:
Erfolgreiche Gewichtsabnahme basiert selten auf Extremen, sondern auf Gewohnheiten.
Die Folgenden funktionieren für mich sehr gut:
✔ Moderates Kaloriendefizit statt Hungern
✔ Ausreichend Protein zum Erhalt der Muskelmasse
✔ Regelmäßiges Krafttraining
✔ Viele Schritte im Alltag
✔ Ausreichend Schlaf
✔ Eine flexible Ernährung, die langfristig durchhaltbar ist
Unser Körper ist nicht unser Gegner.
Wenn Du verstehst, warum er so reagiert, kannst Du seine Mechanismen nutzen, anstatt ständig gegen sie anzukämpfen.
Gesundheit ist kein Sprint, sondern das Ergebnis guter Entscheidungen, die wir immer wieder treffen.
Solltest Du Fragen haben, dann freue ich mich auf Deine Nachricht!
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Feinste Grüße und alles Gute für Dich,
Dein Chris

