Wenn man eine Diät erfolgreich durchziehen möchte, dann kommt man am Kalorienzählen meist nicht vorbei.

Dennoch muss man sich im Klaren sein, dass die Sache mit dem Kalorienzählen im Detail etwas komplizierter ist, als man auf den ersten Blick denken mag.

→ Denn:

Eine Kalorie ist in diesem Zusammenhang nicht immer gleich einer Kalorie.

Was ich damit meine, sehen wir uns in den folgenden Zeilen an.

„Warum bitte eigentlich Kalorienzählen?“

Im ersten Schritt sehen wir uns mal an, wie die Nährwertangaben auf die Lebensmittelverpackungen kommen.

In der Regel werden diese anhand bekannter Erfahrungswerte errechnet.

Da bei natürlichen Zutaten immer Schwankungen der Nährwerte auftreten können.

So kann beispielsweise der Hafer aus Deutschland, alleine aufgrund der anderen Bodenbeschaffenheit auch andere Nährwerte haben, wie der Hafer aus Österreich.

Die realen Nährwerte können somit von angegebenen Nährwerten auf der Produktverpackung abweichen.

Dazu gibt es übrigens auch eine eigene gesetzliche Regelung, wie viel Angaben abweichen dürfen.

Wenn das für Dich interessant ist, gib mir Bescheid, dann sende ich Dir gerne den Link zur entsprechenden Verordnung.

Die unrealistische Alternative zur Berechnung von Nährwerten wäre, dass man die Nährwerte je Verpackungseinheit ermittelt, was in den meisten Fällen klarerweise weder aus Zeit- noch aus Kostengründen sinnvoll ist.

Was will ich Dir mit diesen Hintergrundinfos sagen?

Erfasse Deine Kalorien ganz genau, aber nimm die Nährwertangaben auf den Produkten nicht auf die Kalorie genau.

Diese können etwas schwanken und somit von den erfassten Kalorien abweichen.

Problem Nr. 1: Nährwerte von Lebensmitteln können schwanken

Das Alter, das Geschlecht, die Körperkomposition, die Ernährungspräferenzen, das Zeitbudget, das Stresslevel usw., um nur ein paar zu nennen.

Wenn Du eine Diät richtig machen möchtest, dann solltest Du diese Faktoren mit berücksichtigen.

Die Erfahrung zeigt, dass die meisten Diäten scheitern, wenn man sie ohne Berücksichtigung dieser Faktoren durchführt.

Beispiel 1:

Die beste Diät in der Theorie bringt Dir nichts, wenn Du in Deinem Alltag die entsprechend notwendige Zeit dafür nicht aufbringen kannst.

Beispiel 2:

Die beste Diät in der Theorie bringt Dir nichts, wenn Dein Stoffwechsel aufgrund von chronischem Stress bereits „angeschlagen“ ist und Dein Körper durch die Diät noch weiter ins „Notlaufprogramm“ geht.

Problem Nr. 2: Die Zubereitung kann Einfluss auf die Nährwerte haben

Es macht in vielen Fällen nährwerttechnisch einen Unterschied, ob ein Lebensmittel roh oder beispielsweise gekocht ist.

100 g Reis in roher Form haben andere Nährwerte als 100 g gekochter Reis (primär aufgrund des Wassers, welches vom Reis durchs Kochen aufgenommen wird).

Beispiel:

100 g ungekochter Langkornreis = ca. 340 kcal

100 g gekochter Langkornreis = ca. 140 kcal

 

→ Achte daher beim Kalorienzählen darauf, dass die Art der Zubereitung Deiner Lebensmittel Einfluss auf das Nährwertprofil haben kann.

Weitere Hintergrundinfos zu den besprochenen Fehlern beim Kalorienzählen findest Du in diesem Video.

Problem Nr. 3: Kalorienzufuhr ist nicht gleich Kalorienaufnahme

Nun greifen wir die eingangs erwähnte Aussage „eine Kalorie ist nicht gleich eine Kalorie“ auf.

Eine Frage an Dich:

Nehmen wir an, Du gönnst Dir die nachfolgende Liste an Lebensmitteln.

Denkst Du, dass sie aufgrund der gleichen Kalorienmenge auch genau die gleiche Wirkung im Körper haben?

      • 100 kcal in Form von Wodka
      • 100 kcal in Form von einem Rindersteak
      • 100 kcal in Form von Honig
      • 100 kcal in Form von Olivenöl
      • 100 kcal in Form von roten Linsen

In Wahrheit nicht, denn jedes dieser Beispiele wird unterschiedlich im Körper verstoffwechselt und demnach ist auch die Kalorienaufnahme in den meisten Fällen eine unterschiedliche.

Die Kalorienzufuhr ist ident (je 100 kcal), die schlussendliche tatsächliche Kalorienaufnahme in Deinem Körper, d. h. was wird wirklich verstoffwechselt und was wird ausgeschieden, ist unterschiedlich.

Einflussfaktoren auf die Kalorienaufnahme gibt es viele:

Dein Mikrobiom, der Zeitpunkt, Dein genereller Stoffwechselzustand, die Lebensmittelzusammensetzung usw.

Mit dem Zählen der Kalorien erfasst Du zwar was „reingeht“, aber eben nicht das, was wirklich „drin bleibt“.

Somit ergibt sich auch hier eine Unschärfe.

Was heißt das nun im Fazit?

Kalorienzählen ist eine sehr einfache und zuverlässige Methode, Deine Gewichtsreduktion zu steuern.

Nichtsdestotrotz macht es keinen Sinn, sich wegen einer einzigen Kalorie verrückt zu machen.

Denn schließlich gibt es einige Unschärfen, die wir gerade durchgegangen sind.

Erfasse die zugeführten Kalorien immer genau, dann wirst Du trotz der Unschärfen ans Ziel kommen.

 

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Solltest Du Fragen haben, dann freue ich mich auf Deine Nachricht!

Nachricht an Chris “The ROC” 

Feine Grüße,
Dein Chris 

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