In diesen Beitrag habe ich Dir ein Thema mitgebracht, dass so machtvoll ist, aber von den meisten Menschen nicht bewusst genutzt wird.

Es ist ein wissenschaftlich sehr gut nachgewiesener Effekt, der viele wirklich unglaubliche Wirkungen erzeugen kann.

Die Rede ist nicht von einem „Zauberpülverchen“, sondern vom Placebo-Effekt.

In den folgenden Zeilen zeige ich Dir konkrete Tipps, wie ich den Placebo-Effekt für mich im Alltag nutze.

Übrigens:

Es gibt auch eine negative Form vom Placebo-Effekt, nämlich den Nocebo-Effekt.

Die Erfahrung zeigt, dass sich viele Menschen mit dem Nocebo-Effekt (egal ob bewusst oder unbewusst) das Leben schwerer machen als es tatsächlich ist.

Was genau bedeutet "Placebo" und "Nocebo"?

Placebo lässt sich aus dem Lateinischen mit „ich werde gefallen“ und Nocebo mit „ich werde schaden“ übersetzen.

Diese beiden Effekte sind ein psychologisches Phänomen, welche auf Erwartungen basiert.

Du denkst bzw. erwartest, dass etwas, z.B. was Du einnimmst, Deine Leistung verbessern oder verschlechtern wird.

In beiden Fällen wirst Du recht behalten.

D.h. alleine die Erwartung einer Wirkung führt zu einer Wirkung und das obwohl kein Wirkstoff im klassischen Sinne verabreicht wurde.

Selbst „open label placebos“, d.h. Placebos von denen die Probanden einer Untersuchung wusste, hatten eine positive Wirkung.

In diesem Zusammenhang fällt mir ein bekanntes Zitat von Henry Ford ein:

„Whether you think you can, or you think you can’t – you’re right.”

Egal, ob Du glaubst Du kannst es oder Du kannst es nicht, Du wirst in beiden Fällen recht haben.

Das trifft auch auf die Wirkung von Placebos und Nocebos zu.

Welche Wirkungen werden durch Placebos erreicht?

Wirft man beispielsweise eine Blick auf eine sehr aktuelle Meta-Analyse von Hurst und seinen Kollegen, so zeigt sich im Sportumfeld sehr Spannendes.

Placebos ermöglichen teilweise sehr signifikante Leistungssteigerungen.

In der oben verlinkten Untersuchung verglich man unterschiedliche Placebos  auf deren Wirkung.

Meine Empfehlung:
Wirf mal einen Blick rein, wenn dieses Thema für Dich spannend ist.

Der Placebo-Effekt funktioniert aber auch in die negative Richtung, wobei man dann vom Nocebo-Effekt spricht.

Kurioses aus der Placebo-Forschung:

Den Placebo-Effekt kann man mit sehr einfachen Mitteln weiter verstärken. Wissenschaftliche Untersuchungen deuten beispielsweise auf Folgendes hin:

    • sehr kleine und sehr große Tabletten wirken besser als mittelgroße
    • rote Tabletten helfen mehr als Weiße, bei Angstzuständen sind grüne Pillen wirksamer.
    • Spritzen wirken besser als Tabletten.
    • Spritzen von Ärzten gesetzt zeigen sie zudem mehr Wirkung als von Krankenschwestern verabreicht.
    • Je wichtiger der Name des Präparats klingt, desto größer ist der Heilerfolg.

Daran sieht man, mit welchen einfachen Mitteln wir Menschen unsere Erwartungshaltung, und darauf basieren der Placebo- und Nocebo-Effekt, beeinflussen können.

Effekte, die man bewusst für sich einsetzen kann.

„Wie kann ich die positiven Effekte für mich nutzen?“

Ich selbst nutze bewusst die positiven Effekte des Placebos für meine persönliche Zielerreichung.

3 Tipps und Erfahrungswerte möchte ich mit Dir nachfolgend teilen:

→ Tipp #1: Achte auf Deine Gedanken – Es ist alles Mindset!

Wenn Du Deine Erwartungshaltung möglichst positiv hältst, dann wird Dir der Placebo-Effekt helfen.

Das können beispielsweise positive Affirmationen, wie in meinem Fall vor jedem Wettkampf-Lift sein:

„Das ist Deiner Chris, genieß es!“

→ Tipp #2: Etabliere Rituale!

Rituale, z.B. die immer gleiche Aufwärmroutine, sorgen für Sicherheit und steigern die positive Erwartungshaltung, da Du für Dich ideal vorbereitet bist.

„Wenn ich mein Ritual durchziehe, dann bin ich perfekt vorbereitet!“

→ Tipp #3: Der Glaube an das Resultat!

Am wichtigsten für die Wirkung ist der feste Glaube an das Resultat.

Visualisierung im Rahmen einer Meditation, positive Gedanken und positive Affirmationen sind einfache anwendbare Tools.

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Mein persönliches Fazit:

Wenn Du meine Beiträge schon öfter gelesen hast, dann wird Dir auffallen sein, wie präsent das Thema Mindset ist und das hat auch einen Grund.

Mit Deinem Mindset steht und fällt alles.

Du kannst die besten Voraussetzungen für die Zielerreichung haben, wenn Du aber gedanklich alles schwarzmalst, wirst Du das gewünschte Ergebnis dennoch nicht erreichen.

Den Placebo-Effekt kannst Du in vielerlei Hinsicht anwenden, dass es schade wäre, wenn man ihn nicht für sich nutzt.

Nicht umsonst ist er im medizinischen Bereich zunehmend Teil von Behandlungen.

Wenn Du noch mehr Einblicke hinsichtlich Placebo-Effekt haben möchtest, dann wirf einen Blick ins oben verlinkte Video, dort stelle ich Dir ein thematisch sehr fein passendes Buch vor.

Ich freue mich auf Deine persönlichen Erfahrungen und Dein Feedback zu diesem Thema.

Solltest Du Fragen haben, dann freue ich mich auf Deine Nachricht!

Nachricht an Chris “The ROC” 

Feine Grüße,
Dein Chris 

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