In diesem Beitrag habe ich Dir wieder Mehrwert mitgebracht, der mir persönlich in meinem Training extrem weitergeholfen hat.

Kürzlich hatte ich im Fitnessstudio ein Gespräch mit jemanden, der bei meinem letzten Wettkampf als Zuseher anwesend war und seither extrem motiviert ins Training eingestiegen ist.

Er hat sich ein persönliches Ziel gesetzt:

Er möchte auch auf gesunde Weise stärker werden und bald vielleicht sogar auf einem Powerlifting-Wettkampf starten.

Auf die Frage hin, welche Tipps ich ihm als Trainingsanfänger auf Basis meiner Erfahrung gebe könne, habe ich ihm einige genannt.

Einen aus meiner Sicht ganz wichtiger davon, möchte ich mit Dir in diesem Beitrag teilen.

Dieser Tipp ist für all jene hilfreich, die sich sukzessive verbessern möchten, unabhängig von der Sportart.

Es gibt 2 Lager bei SportlerInnen:

Unter allen Trainierenden (egal, welche Sportart oder Form) lassen, mal ganz schwarz/weiß gedacht, zwei Lager unterscheiden:

Lager Nr. 1 betreibt Sport, weil es einfach Spaß macht, eine stetige Verbesserung ist aber nicht wichtig.

Lager Nr. 2 betreibt auch Sport, weil es einfach Spaß macht, möchte sich darüber hinaus noch sukzessive verbessern.

Sei es das Hinarbeiten auf persönliche Bestleistungen von Trainingseinheit zu Trainingseinheit oder vielleicht sogar die eine oder andere Wettkampfteilnahme.

Keines der Lager ist besser oder schlechter. Die Hauptsache ist, man geht mit Freude seinem Sport nach.

Dennoch ist die laufende Weiterentwicklung (egal ob auf persönlicher oder sportlicher Ebene) tief in uns Menschen verankert, sodass uns jede kleine Verbesserung eine Freude bereitet.

Es ist im Grunde wie in der Natur:

“Was nicht weiter wächst, das stirbt.”

Übrigens:
Auch das Erhalten von Leistungsfähigkeit und Gesundheit mit zunehmenden Alter ist eine Verbesserung.

Stetige Verbesserung braucht einen Plan

Der Prozess der sukzessiven Verbesserung im Sport, ist um Grunde nichts anderes wie in der persönlichen Weiterentwicklung.

Ein wesentlicher Bestandteil persönlicher Weiterentwicklung ist die regelmäßige Selbstreflexion.

Falls Du mehr zum Thema Selbstreflexion wissen möchtest, so findest Du hier eine tiefgehende Podcast-Folge dazu:

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Selbstreflexion ist nichts anderes, als das möglichst objektive Wahrnehmen und Analysieren des eigenen Verhaltens.

Aus den Erkenntnissen der Selbstreflexion kann man die nächsten Schritte ableiten, die uns weiter in Richtung der persönlichen Ziele führen.

Ohne Selbstreflexion funktioniert es nicht.

Bei der sukzessiven Weiterentwicklung im Sport ist es nichts anderes.

Du musst Wahrnehmen sowie Analysieren und daraus Erkenntnisse ableiten.

Wie das konkret aussehen kann, möchte ich Dir in Form der folgenden 3 Tipps zeigen.

Meine nachfolgenden Tipps kann man für alle Sportarten einsetzen und egal auf welcher Ebene man diesen Sport ausführt.

Tipp #1: "objektiver" Trainings-Log

Das ist der klassische Trainingsplan im Fitnessstudio, in dem Wiederholungen und Gewichte notiert werden oder der digitale Trainingslog auf der Uhr oder am Smartphone.

Damit wird die objektive Leistung gemessen, sprich die tatsächlich vollbrachte sportliche Leistung.

Langfristig gesehen, sollte die Leistungskurve nach oben zeigen, sofern dies ein persönliches Ziel ist.

Viele Menschen möchten sich verbessern, haben aber keine Ahnung wo sie sich gerade befinden.

„Was Du nicht misst, kannst Du auch nicht verbessern“

sagte mal jemand.

Tipp #2: persönlicher Trainings-Log

Die Umsetzung dieses Punktes war und ist für mich nach wie vor extrem wichtig.

Der persönliche Trainings-Log ist in meinem Fall die Erweiterung zu meinem objektiven Trainingslog. Diesen erfasse ich im gleichen Buch, in dem ich auch meine Trainingsleistungen erfasse.

Im persönlichen Trainingslog notiere ich Gedanken, Erfahrungen und Learnings, wie beispielsweise:

→ Wie hat sich das Training angefühlt?

Es gibt Trainingstage, da fühlt sich alles leicht und flockig an, aber es gibt auch Tage, an denen eher das Gegenteil der Fall ist.

Wenn eine Trainingseinheit außerordentlich gut oder schlecht war, frage ich mich:

      • Was habe ich vor dem Training gegessen?
      • Was war die Tage davor?
      • Was habe ich anders als sonst gemacht?
      • Wie war mein Mindset direkt vor dem Trainingssatz?

All diese Dinge notiere ich mir in den Satzpausen direkt ins Büchlein.

Dinge, die mich besser machen, wiederhole ich.

Dinge, die meine Leistung verschlechterten, lasse ich künftig einfach weg.

Noch ein zusätzlicher Tipp:

Aha-Momente und Top-Learnings im Training, notiere ich am Ende des Buches.

Damit habe ich quasi eine Sammlung meiner größten Learnings, in denen ich regelmäßig blättern kann.

Im nachstehenden Video zeige ich Dir meinen persönlichen Trainings-Log.

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Tipp #3: Das Bild von außen

Jeder meiner Trainingssätze wird mitgefilmt.

Nicht, um das Ganze dann auf Social Media zu verbreiten, sondern um ständig ein Bild von Außen zu haben.

Gerade im Sport unterscheidet sich das Selbst- und Fremdbild oft dramatisch.

So ist ein Trainingssatz mit Kniebeugen beispielsweise subjektiv gefühlt extrem schwer, auf dem Video sieht man aber, dass die Bewegungsgeschwindigkeit und Ausführung objektiv top war.

Dementsprechend kann man ableiten, dass die subjektive „Schwere“ vielleicht Mindset-bedingt war.

Das Filmen kann ich für alle Sportler empfehlen.

Ob eine aufschlussreiche Laufanalyse ist oder der Check der Sitzposition und Hebelverhältnisse am Rad.

Mein persönliches Fazit:

Ein Trainings-Log („objektives Log“ + „subjektives Log“) sowie das Filmen sind für mich die Basis einer stetigen Weiterentwicklung.

Nur wenn Du regelmäßig reflektierst, kannst Du Schwächen identifizieren und an ihnen arbeiten.

Die Erfahrung zeigt, dass sich Menschen ohne Trainings-Log oftmals „verlaufen“ und dann frustriert sind, weil sich die Entwicklung nicht wie gewünscht fortsetzt.

Ein Trainings-Log in Form eines kleinen Büchleins ist sofort umsetzbar und kostet quasi nichts.

Zu einer sukzessiven Verbesserung gehört aber nicht nur ein Trainingslog, sondern viele weitere Komponenten.

Wenn Du Deinen individuellen Weg finden willst, dann buch Dir ein kostenloses Erstgespräch.

Solltest Du Fragen haben, dann freue ich mich auf Deine Nachricht!

Nachricht an Chris “The ROC” 

Feine Grüße,
Dein Chris 

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