Es gibt grundlegende Prinzipien im Rahmen der Ernährung.

Wenn man diese Prinzipien kennt und für seine individuellen Ziele im richtigen Maß einsetzt, kann man das Thema “Ernährung” relativ einfach überblicken.

Die Erfahrung zeigt jedoch, dass viele Menschen dabei Probleme haben und oftmals den „Ernährungswald“ vor lauter Bäumen nicht sehen.

Es wird viel Energie in Dinge gelegt, die nur einen geringen Hebel bzw. eine geringe Wirkung haben.

In diesem Beitrag habe ich Dir daher drei Fehler mitgebracht, die ich in diesem Zusammenhang in der Praxis häufig sehe.

Grundlegende Ernährungsprinzipien

Die nachfolgenden Ernährungsprinzipien leisten einen unterschiedlich großen Beitrag zu Deinem Ziel.

Ihre Relevanz ist daher immer in Abhängigkeit von der individuellen Zielsetzung zu betrachten.

In den Klammern findest Du einen groben Richtwert für den Einfluss bzw. Zielbeitrags des jeweiligen Prinzips:

 

        1. Kalorienbilanz (ca. 50 %):
          Kaloriendefizit vs. Kalorienüberschuss
        2. Makronährstoffverteilung (ca. 30 %):
          Protein, Kohlenhydrate und Fette
        3. Nährstofftiming (ca. 10 %):
          Wie viele Mahlzeit wann?
        4. Nahrungsmittelzusammensetzung (ca. 5 %):
          z. B. glykämischer Index, biologische Wertigkeit
        5. Nahrungsergänzungsmittel (ca. 5 %):
          z. B. Proteinpulver, Kreatin, Koffein

Manchmal ist die Befolgung dieser Prinzipien notwendig, um sein Ziel zu erreichen und manchmal einfach nur eine unnötige Qual.

Die Kunst liegt darin, das richtige Prinzip für Dich und Dein Ziel zu finden und es im passenden Ausmaß anzuwenden.

Dabei sehe ich in der Praxis regelmäßig Fehler, mit den sich Menschen ihr Leben unnötig schwer machen.

Ernährungsprinzipien und ihr Beitrag

Die Prozentangaben sind nur Richtwerte und dienen lediglich als Anhaltspunkt (Quelle: Dr. Mike Israetel).

Fehler #1: Du verlierst Dich in Details

Nährstofftiming (= „Wann esse ich was?“) und die besten Nahrungsergänzungsmittel bringen herzlich wenig, wenn Du die Kalorienbilanz sowie die notwendige Makronährstoffzufuhr nicht im Griff hast.

Machen wir einen Schritt zurück und betrachten das große Ganze:

Eine gute Ernährung bringt nicht sehr viel, wenn Du chronisch zu viel Stress bzw. zu wenig Regeneration (z. B. Schlaf) hast.

Beginne mit den Grundlagen (Ernährungsprinzip 1, Ernährungsprinzip 2 usw.) und etabliere Routinen, die diese Grundlagen sicherstellen (z. B. eine ausreichende Makronährstoffzufuhr, d. h. Protein, Kohlenhydrate und Fett).

Fehler #2: Unangepasste „Ernährungskontrolle“:

Bereitest Du Dich beispielsweise auf einen Wettkampf vor bzw. bist in einer Wettkampfdiät mit einem klaren Ziel, dann solltest Du Deine Ernährung entsprechend unter Kontrolle haben (z. B. Kalorientracking, Proteinzufuhr, Nährstofftiming usw.).

Willst Du hingegen beispielsweise Körperfett reduzieren, dann solltest Du neben der Kalorienbilanz auch die Makros im Blick haben.

Willst Du lediglich etwas Gewicht reduzieren, dann musst Du nicht alles bis ins letzte Detail tracken und Dich auch nicht zwingend um das Nährstofftiming kümmern.

Wähle den Grad an „Ernährungskontrolle“ so, wie es für Dich und Dein Ziel angepasst ist.

Die Erfahrung zeigt, dass oftmals mit „Kanonen auf Spatzen“ geschossen wird und dadurch dann rasch die Lust an der Sache verloren geht.

Albert Einstein sagte einst:

„Man muss die Dinge so einfach wie möglich machen. Aber nicht einfacher.“

Fehler #3: Du bist ein „schwarz/weiß“-Esser:

Ernährung ist nicht „schwarz/weiß“ so wie man es beim Lesen und Sehen diverser Beiträge im Internet glauben könnte.

 Es gibt deutlich mehr als nur „gesunde“ und „ungesunde“ Lebensmittel.

Nur weil Du in Deiner Diät einmal etwas vermeintlich „Ungesundes“ isst, ist damit in der Regel noch nicht der gesamte Tag bzw. Diäterfolg hinüber.

Eine einzige Mahlzeit macht Dich weder „dick“ noch „ungesund“.

Ernährung ist mehr als nur Kalorienaufnahme und soll in erster Linie Freude bereiten, schmecken sowie auch zu Deinen Zielen beitragen.

Wenn Du jetzt denkst „Das geht doch nicht alles gleichzeitig!“, dann kann ich Dich beruhigen.

Es geht.

Denn ich selbst mach das schon seit Jahren.

Wenn Du auch bereits im ROC-Prinzip dabei bist, dann kennst Du auch den Weg dorthin.

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In diesem Video findest Du noch weitere Details zu den Ernährungsprinzipien sowie Erfahrungen aus der Praxis.

Ich hoffe, dass Dir die diese drei Betrachtungen wieder Mehrwert für Dich geschaffen haben.

Mir persönlich hilft es oftmals, dass ich mir ansehe wie etwas nicht funktioniert, um es besser zu verstehen.

Ich freue mich auf Dein Feedback und Deine persönlichen Erfahrungen zu diesem Thema.

Solltest Du Fragen haben, dann freue ich mich auf Deine Nachricht!

Nachricht an Chris “The ROC” 

Feine Grüße,
Dein Chris 

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