Wir können die hochwertigsten Lebensmittel im Rahmen des besten Ernährungsplans zu uns nehmen, wenn jedoch die Verdauung nicht richtig funktioniert, bringt uns das herzlich wenig.

Denn der Verdauungsprozess sorgt dafür, dass wir die Nährstoffe aus der zugeführten Nahrung überhaupt verwerten können.

Ein Blick in die Statistiken sorgt für Fragezeichen!

Laut einer internationalen Untersuchung haben mehr als 40 % der Menschen weltweit (mehr als 70.000 Teilnehmer als über 30 Ländern) irgendeine Form von Magen-Darm-Beschwerden (z. B. Sodbrennen, Reizdarm, Verstopfung), die die Qualität des täglichen Lebens beeinflussen.

Das ist fast jeder Zweite unter uns.

Wirft man einen Blick auf länderbezogene Statistiken (z. B. den österreichische Gesundheitsbericht), so ergibt sich ein ähnliches Bild.

Unsere Verdauung in Kurzform:

Unser Verdauungssystem ist ein hochspannendes und gleichzeitig ein hochkomplexes Zusammenspiel vieler einzelner Bausteine.

Diese einfache Abhandlung kratzt lediglich ein bisschen an der Oberfläche, wobei das genau so gewollt ist.

Für eine gute Verdauung braucht es deutlich mehr als Magen und Darm.

So besteht das Mikrobiom des Menschen aus geschätzt mehr als 30 Billionen Mikroorganismen, die so individuell sind wie unsere Fingerabdrücke.

D. h. jeder von uns hat sein individuelles Mikrobiom, welches nicht nur von der Ernährung beeinflusst wird, sondern im Generellen vom Lebensstil und somit von unterschiedlichsten Faktoren:

      • Körperzusammensetzung
      • Bewegung und Sport
      • Genetik
      • Stress
      • Alkohol, Tabak
      • Medikamente
      • Umwelt

Der „Häusltest“ sagt sehr viel aus!

Wenn Du schon einmal bei einem meiner Vorträge oder Workshops warst oder vielleicht auch schon Teil der feinen ROC-Prinzip Gemeinde bist, dann kennst Du vermutlich den „Häusltest“ („Häusl“ ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Toilette).

Alles was passiert, wenn Du ein großes Geschäft machst, gibt Dir Auskunft über den aktuellen Zustand Deiner Verdauung.

Die folgenden Fragen sind auch jene, die Du vermutlich beim Arzt gestellt bekommst?

      • Wie lange dauert es?
      • Wie riecht es?
      • Welche Farbe?
      • Welche Konsistenz?
      • Wie viel Toilettpapier brauchst Du, um wieder sauber zu werden?
      • Wie oft gehst Du auf die große Seite?
      •  

All diese Dinge verrät Dir der regelmäßige Toilettgang.

Weichen die oben genannten Punkte schon seit längerem von der Norm ab, dann scheint etwas nicht ideal zu laufen.

3 einfache Tipps für eine bessere Verdauung:

Vorab:

Diese nachfolgenden Tipps ersetzen natürlich keinen Besuch beim Arzt Deines Vertrauens.

Ich habe Dir 3 einfache Tipps ausgearbeitet, die Deine Verdauung in ihrer ordnungsgemäßen Funktion unterstützen.

Tipp #1: Ausreichend Kauen

Ich kenne das von meiner Oma aus meiner Kindheit:

→ „Christian, Du musst Dein Essen gscheit kauen!“

Je besser wir unser Essen kauen, desto mehr Oberfläche bietet der Nahrungsbrei für die Verdauungsenzyme, die für das Aufspalten der Nahrung zuständig sind.

Entspricht Dein Essverhalten dem einer Python-Schlange, d. h. Du verschlingst das gesamte Lebensmittel unzerkaut, dann lege ich Dir diesen Tipp ans Herz.

Mehr Kauen bedeutet eine raschere und leichtere Verdauung.

Tipp #2: Regelmäßig wenig verarbeitete pflanzliche Produkte zu sich nehmen

Ballaststoffe, d. h. die unverdaulichen Nahrungsbestandteile in Pflanzen sind wie ein „Kehrbesen“ für unsere Verdauung.

Ballaststoffe binden beispielsweise Wasser sowie Toxine und sind gleichzeitig auch Nahrung für unser Mikrobiom im Darm.

So empfiehlt die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) für einen Erwachsenen mindestens 30 g Ballaststoffe pro Tag.

Ballaststoffe verlangsamen die Verdauung, was auch zur Zunahme des Sättigungsgefühls beiträgt.

Für einen kleinen Überblick habe ich Dir in der nachstehenden Tabelle Richtwerte für den Ballaststoffgehalt in unterschiedlichen pflanzlichen Lebensmitteln zusammengefasst.

LebensmittelBallaststoffgehalt in g je 100 g Lebensmittel (Richtwerte)
Kartoffel1,9 g
Haferflocken9,5 g
Reis2,0 g
Roggenmischbrot6,0 g
Tomaten1,3 g
Apfel2,3 g
Erdnüsse7,1 g
Grüne Bohne3,4 g
 
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Weiterführende Infos zum Thema Verdauung findest Du in dieser ROC TV Folge.

Tipp #3: Regelmäßige Bewegung

Körperliche Aktivität bzw. Bewegung unterstützt die Darmaktivität.

Des Weiteren wird regelmäßige Bewegung mit einer gesteigerten Vielfalt im Mikrobiom in Verbindung gebracht.

Die Peristaltik des Darmes, d. h. die Bewegungsmuster des Darms zur Weiterbeförderung des Nahrungsbreis, wird durch ausreichende Bewegung und Sport gefördert.

Umgekehrterweise wird die Peristaltik durch fast ausschließliches Sitzen verlangsamt.

Bewegung tut somit nicht nur uns gut, sondern auch unserer Verdauung.

Nachweislich.

Probiere einfach mal einen 10-Minuten-Spaziergang nach dem Mittagessen und Du wirst den Unterschied merken.

Extratipp: Regelmäßige mentale Entspannung

Ständiger Stress, in welcher Form auch immer, hat ebenfalls wesentlichen Einfluss auf unsere Verdauung.

Bist Du ständig angespannt und „verkopft“ unterwegs, so äußert sich das oftmals schnell im Magen-Darm-Bereich in Form von Verstopfung oder Bauchschmerzen.

Ich persönlich empfehle einerseits regelmäßig Sport als Entspannung, aber auch kleine Mikropausen im Alltag mit bewusster Bauchatmung, um wieder runterzukommen.

Es ist keine ROCket Science!

Viele der Verdauungsprobleme können wir bereits mit den genannten Tipps lindern oder vielleicht sogar loswerden.

Die Erfahrung zeigt, dass es oftmals die einfachen Basics sind, die funktionieren.

 

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Nachricht an Chris “The ROC” 

Feine Grüße,
Dein Chris 

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